SBS Jahresbericht 2016

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Am 19. März fand die 21. Generalversammlung in Zürich im Seniorama Burstwiesen statt. Ursula Thommen hat für den Verband ein letztes Mal die Räume im Seniorenheim, wo sie regelmässig Augentraining gibt, reservieren können. Wir danken Ursula für ihr mehrjähriges Engagement. Die GV wurde von 16 Mitgliedern besucht.

Mit der 21. Generalversammlung war auch ein Jubiläum verbunden. Der Schweizer Berufsverband der SehtrainerInnen wurde im Frühling 1996 gegründet und konnte somit auf sein 20jähriges Bestehen zurückblicken. Als Erinnerung daran bekamen alle Anwesenden eine kleine metall-goldene Lemniskate, ein Symbol, das bei unserer Arbeit als SehtrainerInnen oft in verschiedenen Übungen Anwendung findet.

Auf Antrag von Jacqueline Schneider, den Namen „SehlehrerInnen“ zu ändern, sind wir durch eine interessante und intensive Diskussion zum Schluss gekommen, den ganzen Verbandsnamen zu ändern, und uns statt „Schweizer Berufsverband für SehleherInnen“ in Zukunft „Schweizer Berufsverband für Sehtraining“ zu nennen.

Zu unserem grossen Bedauern tritt Ursula Gachnang nach drei Jahren aus dem Vorstand zurück, sie hat jedoch für eine kompetente Nachfolge gesorgt. Für dieses Amt konnte sie Susanne Steinbauer gewinnen. Mit ihr haben wir eine Fachperson erhalten, die sich im PCBereich sehr gut auskennt und zusammen mit Martina Kirchner unsere Website laufend optimiert. Unser Auftreten wirkt daher immer professioneller. Susanne engagiert sich aber nicht nur dafür, sie ist als Nachfolgerin von Ursula Gachnang ebenfalls für die Organisation unserer Weiterbildungen zuständig.

Am Nachmittag ging es mit Heidi Wolf zum Workshop „Lymphdrainage an den Augen“. Unter ihrer Anleitung übten wir diese Methode und erfuhren, wie gut dies unseren Augen tut.

Am Austauschtreffen vom 18. Juni haben sieben Personen teilgenommen. Trotz der kleinen Schar wurden interessante Themen diskutiert. Wie bei anderen Austauschtreffen hätten wir noch viel mehr Zeit gebraucht um all die Fragen zu beantworten und das grosse Wissen auszutauschen. Am Nachmittag zeigte uns Carla Real, wie man mit Aion-A unkompliziert und mit wenig Material Wickel machen kann und was diese bewirken können. Susanne dokumentierte diesen Tag und versandte ein Protokoll an alle Mitglieder.

Die Vorgesehene Weiterbildung im Oktober mit Rosina Sonnenschmidt konnte wegen Terminkollisionen der Referentin leider nicht durchgeführt werden. Als Ersatz bot Martina Kirchner als Weiterbildung die „Tafelrunde“ an, eine Aufstellungsarbeit, die von Rosina Sonnenschmidt weiterentwickelt wurde, in der nicht Familienmitglieder, sondern Persönlichkeitsanteile aufstellt werden. Leider konnte diese Weiterbildung mangels genügender Anmeldungen nicht durchgeführt werden.

Ein Fragebogen wurde an alle Mitglieder verschickt, um bei künftigen Weiterbildungen auf Wünsche eingehen zu können. Auch den Bates Tag im Herbst konnten wir leider nicht durchführen. Dies scheitere an der notwendigen Bewilligung vom Gesundheits- und Umweltdepartement, um auf einem öffentlichen Platz in der Stadt über das Sehtraining informieren zu können. Anscheinend fühlte sich niemand von der Gesundheitsbehörde zuständig, uns diese Bewilligung zu erteilen. Obwohl die städtischen Gesundheitsdienste den Angestellten vom GUD 2016 im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung zwei Augenspaziergänge anboten, die sehr gut besucht waren.

Unsere Werbung bestand dieses Jahr in einem Inserat im MEDIAPLANET, das zum Thema „Unsere Augen“ erschien. Im März, kurz vor unserer GV, erschien diese Beilage im Tages Anzeiger. Der Vorstand sucht weiter nach Möglichkeiten, unsere Arbeit besser bekannt zu machen. Wie jedes Jahr führten verschiedene Sehtrainerinnen in Zürich und an andern Orten mit Erfolg Augenspaziergänge durch.

Der Vorstand traf sich 2016 vier Mal zu einer Sitzung.