SBS Jahresbericht 2015

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Die 20. GV fand am 14. März im schönen Mehrzweckraum des Alterszentrums Tiergarten
statt. Dank Ursula Thommen, die einmal pro Woche in diesem Alterszentrum den
BewohnerInnen Augentraining gibt, durften wir diesen Raum unentgeltlich benutzen. Wir
danken dem Alterszentrum Tiergarten herzlich für das Gastrecht. Die GV wurde von 17
Mitgliedern besucht, die sich interessiert und engagiert mit den Statutenänderungen
auseinander setzten. Die Unterlagen über Sehtraining von Franz Lüthi fanden grosses
Interesse und wurden von den Anwesenden gerne mitgenommen.
Am Workshop „Gehen und Rhythmus“ mit Martina Kirchner am Nachmittag nahmen 25
Personen teil, SehtrainerInnen und an Augentraining Interessierte. Martina erkläre uns zuerst
die verschiedenen Hirnareale und ihre Verbindungen und welche Folgen es haben kann,
wenn diese blockiert sind. Sie zeigte uns ein Werkzeug, wie wir diese Blockaden aufheben
können und liess es jede/n Einzelne/n selber erfahren. Erstaunlich, wie einfach es erscheint
und wie schwierig es sein kann, Gehen und Rhythmus erfolgreich zu kombinieren. Es war für
alle Teilnehmenden in jeder Hinsicht ein interessantes Erlebnis. Schade nur, dass 1/3 der
Teilnehmenden nach ihrer persönlichen Erfahrung den Saal vorzeitig verliessen ohne den
wertvollen Schluss der Referentin abzuwarten und ihr für die Vermittlung dieser faszinierenden Methode Anerkennung zu schenken.
Am 20. Juni hatten wir unseren Austauschtag. Wir trafen uns im Café am Bach in Würenlos.
Obwohl wir nur 5 Sehlehrerinnen waren, gab es ein sehr lohnendes und gewinnbringendes
Treffen. Wir tauschten unsere Erfahrungen und neuen Erkenntnisse aus unserem
Tätigkeitsbereich als Sehtrainerinnen aus. Am Nachmittag spazierten wir zum Emma Kunz
Zentrum. Herr Anton C. Meier, Initiator des Zentrums, berichtete uns im Museum über das
Leben und Wirken dieser hochbegabten Person, die zugleich Heilpraktikerin, Seherin und
Forscherin war. Herr Meier erkrankte 1941 an einer schweren Kinderlähmung. Im
Zusammenhang mit seiner Krankheit entdeckte Emma Kunz in den Römersteinbrüchen von
Würenlos ein Heilgestein, dem sie den Namen „AION A“ gab, was griechisch grenzenlos
bedeutet. Damit wies sie auf die universellen Möglichkeiten ihres Fundes hin, der zur Heilung
von Anton C. Meier führte. Die enorm starke Heilwirkung von „AION A“ beruht laut Emma
Kunz nicht allein auf der speziellen mineralischen Zusammensetzung, sondern vor allem auf
der gespeicherten biodynamischen Energie. Im Anschluss an die interessanten Berichte von
Herrn Meier konnten wir die Original-Zeichnungen der Forscherin Emma Kunz bestaunen.
Zum Abschluss führte uns Herr Meier zur Grotte, in der wir selber die enorme Energie
dieses Heilgesteins spüren durften.
Zur Weiterbildung im Augenoptikergeschäft von Beat Eisen am 13. September waren neun
Sehtrainerinnen anwesend. Beat Eisen erklärte uns sehr professionell, humorvoll und
unkompliziert die Untersuchungsmöglichkeiten mit OPD-Scan, Keratograph,
Spaltlampenmikroskop und Augendruckmessung. Er erklärte uns ausführlich und an Hand
von Grafiken und Beispielen, was das Blaulicht im Bildschirm an sich hat und wie die Optik mit speziellen Brillen dieses Blaulicht versucht abzuschirmen, damit es unsere Makula nicht
schädigen kann. Wir durften alle unsere eigenen Augen messen lassen. Dies war für alle ein
interessanter, lehrreicher Tag.
Am 20. September haben einige Sehtrainer aus Vereinen/Verbänden in Europa und Südamerika den Bates-Tag durchgeführt. Die Idee dabei war, unsere Tätigkeit als SehtrainerInnen in verschiedenen Ländern am gleichen Tag bekannt zu machen. Der Impuls kam von
Italien. Auch der SBS wollte an diesem Sonntag mitmachen. Mit einem kleinen OK von vier
Personen haben wir ein interessantes Programm vorbereitet und wollten Sehübungen und –
spiele auf der Wiese am See anbieten und damit Passanten und Spaziergänger animieren
mitzumachen und selber zu erfahren, wie gut Sehtraining tut. Leider konnten wir unser
Vorhaben wegen dem Eidgenössischen Bettag nicht realisieren, da an diesem Tag in der
ganzen Stadt keine Veranstaltungen erlaubt sind. Wir hoffen, dass wir 2016 am Bates-Tag
(2. Oktober 2016) etwas Entsprechendes anbieten können.
Am 22. Oktober gab es anlässlich der „Woche des Sehens“ wieder drei Augenspaziergänge,
einer über die Mittagszeit, am Nachmittag und der letzte in der Dämmerung.
Die monatlichen von März bis November durchgeführten Augenspaziergänge am Platzspitz
wurden wieder rege von bekannten und neuen am Sehtraining interessierten Personen
besucht.
Vom 29. Oktober – 2. November fand in Spanien die Internationale Sehlehrerkonferenz in
Alcala de Henares, der ältesten Universitätsstadt Spaniens, in unmittelbarer Nähe von
Madrid, statt. Es war eine der grössten Konferenz mit 130 SehtrainerInnen und ungefähr
fünfzig spanischen BesucherInnen, die aus Interesse am Sehtraining teilnahmen. Die
zahlreichen Besucher kamen aus vielen Ländern. Auch Osteuropa, wie Tschechien, Polen,
Slowakei waren vertreten und vor allem Südamerika, Chile, Mexiko, Argentinien und natürlich
Brasilien. Aus der Schweiz waren sieben Teilnehmerinnen anwesend. Das Thema war
„Ganzheitliches Sehen mit Körper, Geist und Augen für ein gesünderes Leben“. In diesem
Sinne gab es Workshops vor und nach der Konferenz und Vorträge von altbekannten und
neuen Referenten und ReferentInnen. Das Städtchen Alcala de Henares bot mit seinem
historischen Kern und seinem spanischen Charme viel zu entdecken. Madrid war mit Bus
oder Zug auch gut erreichbar, so dass sich auch ein Ausflug in die Hauptstadt Spaniens sehr
lohnte.
Die nächste Konferenz findet 2017 in Edinburgh, Schottland statt.
Der Vorstand traf sich wieder vier Mal im Jahr.