SBS Jahresbericht 2011

SPEAK YOUR MIND

Mit der Generalversammlung vom 12. März starteten 14 SBS Mitglieder gemeinsam und mit positivem Blick ins neue Augenjahr 2011. Am Nachmittag boten Waltraud Müller und Rosmarie Rüegg je einen Augenspaziergang für Stadt und Land an. Während 1 1⁄2 Stunden wurden den Teilnehmern in der Natur Möglichkeiten gezeigt, die Augen und alle Sinne zu entspannen. Gedacht war dieses Angebot, die Sehlehrer und SehlehrerInnen zu motivieren, eigene Anlässe anzubieten in ihrem Umfeld um so das Sehtraining bekannter zu machen.

Am 19. März wurden anlässlich der Brainfair interessante Kurzvorträge im Unispital angeboten. So zum Beispiel “Fahren im Alter” und Amblyopie.

Am Austauschtreffen vom Samstag, 21. Mai nahmen 13 Mitglieder teil. Bücher von Ursula Habermann fanden zu Schnäppchenpreisen neue Besitzer zugunsten des SBS. Evelyne Kyburz-Müller informierte über das Produkt Augenlicht von A. Vogel. Dank Sommerwetter genossen wir ein Picknick unter den schattigen Bäumen. Am Nachmittag gab uns Jacqueline Schneider im Kurzseminar einen interessanten Einblick in die Welt der Quanten, Matrix und Quantenheilung. Wir konnten alle die wunderbare Methode unter der kompetenten Anleitung erleben. CQM ist ein effizientes Werkzeug für die Praxis.

In der Woche des Sehens vom 8.-15. Oktober wurden leider sehr wenige Augenspaziergänge angeboten. Eine besondere Aktion am Zürichsee darf aber erwähnt werden. Carla Real und Heidi Hauser organisierten mittags und abends je einen Augenspaziergang am Ufer des Zürichsees. Wolken, Sonne und Wind verzauberten den See, die bunten Schiffe und das Grün der Parkanlagen in eine für unsere Augen interessante Landschaft. Auch abends wurden die Teilnehmer mit einem wunderschönen Sonnenuntergang belohnt. In der nachfolgenden Dunkelheit zeigte sich die Uferpromenade romantisch und geheimnisvoll. Unsere Augen hatten keine Mühe den Heimweg zu finden. Gehen und Sehen im Dunkeln gibt entspannte Augen, das sollte jeder mal erleben!

Die Internationale Sehlehrer-Konferenz in Gazzada bei Mailand wurde allein von Carla besucht. Schade, dass die Schweiz nicht besser vertreten war.

Am 5 ./6. November liessen wir uns im Schloss Glarisegg von Barbara Brugger weiterbilden zum Thema: Gesundes Sehen am Bildschirmarbeitsplatz. Barbara ging auf viele Themen ein wie Bildschirm und deren Belastungen für die Augen, Ergonomie und wie man Firmen für Sehtraining gewinnen kann. Die Lust für den Einstieg mit Seminaren in Firmen wurde sicher gesteigert.

Die Suche nach einer neuen Präsidentin geht weiter – ein Sprichwort sagt: es gibt für alles eine Lösung und die Hoffnung stirbt am letzten. Den Heustock haben wir umgekehrt und trotzdem die Nadel nicht gefunden. Gefunkelt hat es jedoch, aber sie ist uns wieder aus der Sicht entglitten.

Mit dieser Hoffnung, nein – mit der Überzeugung, dass sich eine gute Lösung finden wird, verabschiede ich mich heute als Präsidentin. Als SBS Mitglied werde ich mich nach wie vor aktiv einbringen. Sehtraining gibt mir Atem und Energie für den Alltag – wie Sonnenlicht oder Farben.

Martina, Ursula, Rosmarie, Waltraud und Carla und auch allen Mitgliedern danke ich heute für das Vertrauen, die Unterstützung, Motivation, Beratung und Dankbarkeit in den Jahren der Zusammenarbeit. Ich benutze oft Bilder: jede Vorstandfrau leuchtet in ihrer eigenen Lebensfarbe – zusammen gibt es einen Regenbogen. Genauso schillern auch die Mitglieder vom SBS. Spürt ihr dieses Band auch, zum Beispiel nach einem gemeinsamen Anlass? Es ist ein wunderbares Gefühl voll Stärke, Freude und Verbundenheit – eben ein Band des Regenbogens. Zum Abschied habe ich eine Perlenschnur aufgezogen für meine Frauen. Die Farben schillern und die feinen Farbunterschiede sind für euch Spezialisten genau richtig zum trainieren. Es sind die kleinen Facetten im Leben, die das Spiel der Leichtigkeit hervorzaubern. Ich wünsche euch viel Entspannung beim Training.

Mit den besten Wünschen für das neue Augenjahr verabschiede ich mich als Präsidentin und freue mich auf die Zeit als einfaches SBS-Mitglied mit offenem und wachem Blick.

Heidi Hauser