SBS Jahresbericht 2010

SPEAK YOUR MIND

„Zitat“: Die Geschwindigkeit, wie wir uns auf unser Ziel bewegen, ist nicht relevant. Wichtig ist, dass wir uns in die richtige Richtung bewegen. Doch auf welchen Kompass sollen/wollen/können wir uns einpendeln? Stimmen unsere Wahrnehmung und unser Fokus mit den Tendenzen überein? Wo man hinschaut, sieht man Auflösungserscheinungen. Totalausverkauf in Geschäften, weil kein Nachwuchs – Abbruch von Wohnhäusern im Zentrum, weil Bürokomplexe mehr Geld einbringen – Auflösung von Vereinigungen, weil niemand Zeit für ein Engagement hat. Die SBS Bilanz zeigt uns folgendes Bild:

Im Vergleich zum 2008 kann der SBS heute wenigstens finanziell auf ein schönes Pölsterchen blicken. Dies Dank Spenden und euren Besuchen der SBS Weiterbildungen. Der Nachwuchs lässt noch auf sich warten.

Meine Vision für 2011: Nutzt dieses Jahr die SBS Website für eure Kursausschreibungen und Augenspaziergänge. Wenn ich Anfragen erhalte, kann ich diese nicht auf eurer eigenen Website zusammen suchen und weiterleiten.

6. März Generalversammlung: Unser SBS Verbandsjahr begann mit der Generalversammlung. Nichts besonderes stand auf der Traktandenliste – oh doch: der SBS kann auf Nachwuchs hoffen – Ursula Gachnang erarbeitete ein Konzept für eine Schule zur Ausbildung von Sehtherapeuten und SehlehrerInnen. Ein visionärer Traum beginnt. Für Ursula bedeutet dies viel Arbeit und wenn möglich unterstützen wir sie gerne. Schon jetzt danken wir ihr und freuen uns, wenn die ersten Sehtherapeuten den SBS beleben.

Als Nachmittagsprogramm hat uns Fritz Herzog mit einem spannenden Vortrag Methoden aus der klassischen Augenmedizin erklärt und in Kurzfilmen verschiedene Operationen am Auge gezeigt. Die auftauchenden Fragen beantwortete Fritz laufend und sehr verständlich, was locker und doch lehrreich bei uns landete. Dir Fritz nochmals herzlichen Dank.

24. April

Nur wenige Augenspaziergänge wurden angeboten.

5. Juni Austauschtreffen: 15 TeilnehmerInnen meldeten sich an. Waltraud eröffnete diesen Tag mit einem besinnlichen Weg, für den jede(r) einen Stein mitgebracht hat. Anschliessend informierte die Präsidentin über die geplanten Aktivitäten.

Ursula Gachnang stellte ihr Schulungsprogramm für die Ausbildung der Sehtherapeuten und SehlehrerInnen vor und verteilte Prospekte. Am Nachmittags-Workshop mit Cornelia Stromeyer lernten wir – auch für unsere Klienten anwendbar -, allfällige prägende Gedankenmuster wahrzunehmen und diese mit Stress-Abbau aktiv auf den positiven Weg zu bringen.

Cornelia hat den Erlös dieses Nachmittags dem SBS gespendet, wofür wir ihr nochmals herzlich danken.

9. Oktober: Woche des Sehens: während einer Woche bieten einige Institutionen zusammen mit dem deutschen Fernsehen verschiedene Aktivitäten an. So auch der Verein für Gesundes Sehen. Dieses Jahr wurden nebst Augenspaziergängen auch Augen-Nahrung, -Filme, – Entspannung und anderes angeboten. Kein grosses Echo aus der Schweiz mit leider nur zwei Augenspaziergängen.

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13./14. November Diese Wochenend-Weiterbildung mit Judith Bolz war für viele Teilnehmer ein Highlight. Mit ihrer liebevollen Achtsamkeit führte uns Judith auf „Die Reise zu den Augen“ die uns allen eine sehr entspannende Welt öffnete.

Zum Geburtstag von Judith, organisierte Waltraud am Abend eine kleine romantische Feier beim Irrgarten. Das Seminarhaus Gwatt liegt wunderschön am Thunersee und war ein idealer Ort.

Manchmal finde ich es gut, eine Rückschau der Anlässe aufzulisten. So realisiert man, was und wieviel gelaufen ist während eines Jahres und die Erinnerungen werden geweckt. Im Hintergrund traf sich der Vorstand für einige intensive Sitzungen und erledigte die laufenden Arbeiten.

Das Motto: „die richtige Richtung zu finden“ behalten wir im Fokus.