Statuten

(laut GV-Beschluss vom 15. März 2015; ersetzt alle früheren Statuten)

Art. 1       Name und Sitz

Unter dem Namen „Schweizer Berufsverband der Sehtrainer besteht ein politisch und konfessionell unabhängiger Verein nach Art. 60 ff ZGB mit Sitz in Zürich.

Art. 2       Zweck

Der Verband hat zum Zweck die Interessen der Schweizer Sehlehrer/Innen, Sehtrainer/Innen und Augentherapeut/Innen zu koordinieren und nach Aussen zu vertreten.

Art. 3       Mitgliedschaft

Vereinsmitglieder können Sehlehrer/Innen, Sehtrainer/Innen und Augentherapeut/Innen werden, wenn Sie den reglementarischen Anforderungen Zertifikat oder Diplom einer dieser zwei Berufsstände oder gleichwertige Ausbildung genügen und die Vereinsziele unterstützen.

 

Folgende Mitgliedschaften sind möglich:

Aktivmitglied: Der Antrag für die A-Mitgliedschaft erfolgt schriftlich. Die Aufnahme geschieht durch Beschluss des Vorstandes nach Erfüllung der Anforderung und, falls erforderlich, nach einem persönlichen Gespräch. Alle Aktivmitglieder haben das gleiche volle Stimmrecht.

 

Passivmitglied: Eine B-Mitgliedschaft kann von Sehlehrer/Innen, Sehtrainer/Innen und Augentherapeut/Innen in Ausbildung oder Sympathisanten des SBS erworben werden. Die Aufnahme geschieht ebenfalls durch Beschluss des Vorstandes. Passivmitglieder haben kein Stimmrecht.

C-Mitglied: Von Firmen, Verbänden und Organisationen kann eine C-Mitgliedschaft erworben werden. Pro C-Mitgliedschaft wird ein volles Stimmrecht vergeben. Ein Rechtsanspruch auf Aufnahme in den Verband besteht nicht. Der Beschluss des Vorstandes ist endgültig.

 

Probemitglied: Eine unentgeltliche P-Mitgliedschaft kann von Sehtrainer/Innen und Augentherapeut/Innen in Ausbildung erworben werden.

Diese unentgeltliche Mitgliedschaft endet am Ende des Ausbildungsjahres nach erfolgreichem Abschluss und geht automatisch in eine A-Mitgliedschaft über. Wenn der Mitgliederbeitrag für das erste Jahr als A Mitgliedschaft nicht termingerecht überwiesen wird, endet automatisch die A- und P-Mitgliedschaft.

 

Art. 3.1    Erlöschen der Mitgliedschaft

Bei Nichterfüllen der finanziellen Verpflichtungen kann ein Mitglied durch Vorstandsentscheid ausgeschlossen werden.

Kann das A-Mitglied die geforderte Weiterbildung nicht nachweisen, kann es ebenfalls durch Vorstandsentscheid ausgeschlossen. werden.

Ein Mitglied hat die Möglichkeit, unter Einhaltung einer dreimonatigen Kündigungsfrist auf Mitte oder Ende des Kalenderjahres auszutreten. Die Mitteilung hat mittels eingeschriebenem Brief an den Vorstand zu erfolgen.

Der Vorstand kann ohne Angaben von Gründen im Sinne von Art. 72 Abs. 1 ZGB ein Mitglied ausschliessen. Das ausgeschlossene Mitglied kann den Ausschluss innert 30 Tagen schriftlich anfechten, worauf der endgültige Entscheid von der Generalversammlung zu treffen ist. Der Mitgliederausweis wird unaufgefordert mittels eingeschriebenen Brief an den Vorstand zurückgesandt.

 

Art. 3.2    Rechte und Pflichten der Verbandsmitglieder

Alle Verbandsmitglieder üben die ihnen in diesen Statuten eingeräumten Rechte und Pflichten aus.

Sie profitieren von den Angeboten des Verbandes und verpflichten sich als Aktivmitglied zur berufsbezogenen Weiterbildung. Die jährliche Anzahl Stunden beträgt 14. Allfällige Mehrstunden können auf das folgende Jahr übertragen werden. Im dritten Jahr wird wieder eine Weiterbildung gefordert. Der Nachweis erfolgt durch Teilnahmebestätigung des Veranstalters mit Daten der Kurstage, Namen des Teilnehmers, Kurstitel und Anzahl der Kursstunden. Eine Kopie des Testatheftes genügt nicht.

Die Verbandsmitglieder haben die Statuten des Verbandes zu achten und einzuhalten, Beschlüsse der Verbandsorgane sind zu befolgen, Beiträge zu begleichen sowie alles zu unterlassen, was dem Zweck und dem Interesse des Verbandes nicht dienlich ist oder ihm schadet.

Die persönliche Haftbarkeit des Vorstandes sowie der Mitglieder ist ausgeschlossen. Für die Verbindlichkeiten des Verbandes haftet ausschliesslich das Verbandsvermögen.

Art. 4       Organisation

Organe des Verbands sind die Generalversammlung und der Vorstand.

Art. 5       Generalversammlung

Die Generalversammlung wird vom Vorstand mindestens einmal jährlich einberufen. Sie muss überdies innert 2 Monaten einberufen werden, wenn 1/5 der stimmberechtigten Mitglieder dies verlangen. Die Einladung unter Angabe der Traktanden hat mindestens 4 Wochen im Voraus zu erfolgen.

Die Einladungen können per Mail verschickt werden. Die Mitglieder sind angehalten, ihre Mailpostfächer zu überprüfen.

Art. 6       Die Generalversammlung hat folgende Aufgaben

  • Die Wahl des Vorstandes und der Rechnungsrevisor/Innen
  • Genehmigung der Jahresrechnung
  • Statutenänderungen
  • Beschluss über die Auflösung des Verbandes

Art.7        Vorstand

Der Vorstand besteht aus mindestens 5 Mitgliedern, die sich für jeweils 3 Jahre verpflichten und von der Generalversammlung alle 3 Jahre gewählt werden. Er ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend ist.

Art. 8       Organisation im Vorstand

Ein Mitglied des Vorstandes führt die Kasse. Im Übrigen organisiert sich der Vorstand selbst.

Art. 9       Vorstand

Der Vorstand hat folgende Aufgaben:

  • Einberufen und Leiten der Generalversammlung.
  • Führen der Kasse und der Buchhaltung.
  • Koordinieren der Weiterbildungsangebote.
  • Ansprechpartner für Krankenkassen
  • Öffentlichkeitsarbeit

Art. 10     Rechnungsrevision

Die Generalversammlung wählt oder bestätigt einmal jährlich zwei Rechnungsrevisoren/innen, jeweils auf ein Jahr. Die Revisionsstelle prüft die Jahresrechnung und erstattet der Generalversammlung darüber Bericht.

Art. 11     Finanzen

Das Verbandsvermögen setzt sich zusammen aus Jahresbeiträgen der Mitglieder, Spenden, Schenkungen, Vermächtnissen, ordentlichen Jahresertragsüberschüssen und den Ertragsüberschüssen aus Veranstaltungen sowie anderen Einnahmen.

Für die Verbindlichkeiten des Verbandes haftet ausschliesslich das Verbandsvermögen.

Der Vorstand beschliesst über Ausgaben und Investitionen. Die Jahresbilanz, die Jahresrechnung sowie das Budget werden durch die GV genehmigt.

Die Finanzen werden offen und transparent geführt.

Art. 12     Mitgliederbeitrag

Die Mitgliederbeiträge werden jährlich durch den Vorstand im Rahmen des Budgets vorgeschlagen und von der GV genehmigt. Die maximalen Beiträge sind zur Zeit wie folgt festgelegt:

Fr. 200.00 für A- und B-Mitglieder, Fr. 400.00 für C-Mitglieder.

Sofern besondere Umstände dies rechtfertigen, kann der Vorstand einzelne Verbandsmitglieder von der Bezahlung ganz oder teilweise befreien.

Art. 13     Statutenrevision

Die Revision dieser Statuten kann an jeder Generalversammlung von 4/5 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Detaillierte Anträge zur Statutenänderung müssen bis 90 Tage vor der GV eingeschrieben an den Vorstand z. H. des Präsidenten gerichtet werden.

Art. 14     Auflösung und Liquidation des Verbandes

Die Auflösung des Verbandes kann stattfinden, wenn dies an einer Generalversammlung mit 4/5 Stimmenmehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen wird. Anträge zur Auflösung des Verbandes müssen bis spätestens 90 Tage vor der GV eingeschrieben an den Vorstand z. H. des Präsidenten gerichtet werden.

Beschliesst die Generalversammlung des Verbandes die Auflösung, ist die Revisionsstelle der vertretungsberechtigte Liquidator.

Bei Auflösung des Verbandes oder Wegfall seines bisherigen Zwecks wird das Verbandsvermögen einer der Fort- und Weiterbildung dienenden, gemeinnützigen Organisation zur Verfügung gestellt.